Das Tagebuch (24)

Jetzt kommt die Angst

«Jede Menschengruppe, auch wenn es vertraute Menschen sind, überfordert ihn. Nicht einmal meine Anwesenheit bietet ihm noch genug Schutz.»
«Jede Menschengruppe, auch wenn es vertraute Menschen sind, überfordert ihn. Nicht einmal meine Anwesenheit bietet ihm noch genug Schutz.» U. Kehrli

Frau Kehrlis Vorfreude auf erholsame Ferien wird getrübt durch eine Häufung alltäglicher Zwischenfälle mit Paul, die ihr deutlich machen, wie schlecht es eigentlich um ihn steht – jede noch so kleine Veränderung ist ihm zu viel. Er beginnt wegzulaufen.

Von Ursula E. Kehrli

18. September 2010 – Ziel Israel

Dieser Gedanke hat mich total verändert. Eine mögliche Reise nach Israel vor Augen für nächsten April! Hatte ich nicht schon im Juli vorsorglich den Pass bestellt? Ein Funke der Freude und Hoffnung belebt mich neu.

Also: Suche im Internet. Finde eine Reise, genau vom 3. bis 17. April (bis vor Ostern). Mir wird warm ums Herz und ein Feuer, gleich alles zu organisieren, erfasst mich. Den Ferientermin für Paul vom 2. bis 24. April habe ich einmal provisorisch reserviert.

Ich stelle fest: Ich bin weniger gereizt, ich bin ausgeglichener. Beim Gedanken an Ferien – auch wenn es noch eine Weile dauern wird – Aufatmen, mehr Freude und vor allem ich fühle mich besser. Hoffnung wächst, neue Bilder tauchen in mir auf, Erinnerungen werden wach und Sehnsüchte geweckt.

Oh, wenn ich mir vorstelle, wieder einmal einen Sonnenaufgang am See Genezareth erleben zu dürfen, oder das flanieren durch die Gassen Jerusalems, oder baden im Roten Meer. Mein Herz lebt wieder auf.

Es ist, als ob man die Heizung im Keller anstellt – obwohl die Radiatoren noch kalt sind, friert man schon weniger.

Das ist eben Hoffnung. Sie belebt, sie erweckt wieder zum Leben.

Der Gedanke an Ferien lässt mich nicht mehr los. Hoffnung! Morgenröte! Allein das gibt mir neue Kraft. Ohne Hoffnung, ohne Licht am Ende eines Tunnels umfängt uns Trauer und Mutlosigkeit.

18. September 2010 – Klassenzusammenkunft

Paul freute sich. Sein Kollege Pole holte ihn pünktlich und treu ab, wie immer, wenn sich die Klasse trifft. Erleichtert konnte ich in Ruhe meinen Haushaltarbeiten nachgehen. Mittags traf ich mich zum Mittagessen mit Carlo im Coop. Wiedermal einander sprudelnd erzählen, was uns bewegt. Dazwischen ein feines Essen mit einem Glas Rotwein.

Um halb vier Uhr kam ich nach Hause. Paul war schon da! Er grüsste mich kaum, schaute mich mit leerem Blick an. Er war schon umgezogen, die Haare vom Liegen zerzaust. Den Kuss erwiderte er kaum.

Er erinnerte sich weder an Pole, der ihn abholte, noch an die Klassenzusammenkunft, noch an das Essen. Totale Leere. Ich liess ihm Zeit, packte meine Einkäufe aus. Es gelang mir nicht, ihn aus der Isolation herauszuholen. Er war wie nicht da, nichts erreichte ihn. Stumm sass er da, schliesslich ging er in den Garten hinaus.

Abends ein Telefon von Laura, der Klassenmutter. «Du, wie geht es dem Paul? Er war so komisch und wollte gleich nach dem Essen einfach nach Hause. Pole musste ihn sofort fahren, was war los mit ihm? Er redete auch nicht mit den anderen, er wirkte total abwesend».

Mein Tagebuch

Diese Aufzeichnungen sind ehrlich, ungeschminkt, offen und authentisch. Mit der Veröffentlichung im Internet gehe ich bewusst das Risiko des mich (zu sehr?) Öffnens ein – aber mit brennendem Herzen. Meine Notizen zeigen ein eigenes, persönliches und ungeschöntes Bild vom Begleiten meines dementen Partners. Mögen diese Tagebucheinträge Menschen in ähnlicher Situation helfen.(uek)
Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Tagebucheinträge.

Noch konnte ich mir das alles nicht zusammenreimen, er war doch recht klar und fröhlich von zuhause weggegangen! Ich telefonierte Pole und fragte nach. Anstatt wie vorgesehen Paul in die Kirche zur Besichtigung der Ausstellung mitzunehmen (er hätte dort in den Bänken sitzen können), brachte ihn Pole direkt ins Restaurant: Er sollte dort die halbe Stunde warten.

Paul sass also allein an dem für die Klasse reservierten Tisch. Da muss ihn die Panik ergriffen haben: Wo war seine Jacke mit den Medikamenten und den Ausweisen? Noch im Auto von Pole! Er suchte das Auto von Pole, doch das war nicht mehr vor dem Restaurant.

«Es ist mit  meiner Jacke drin gestohlen worden», hat er sich wohl gedacht und ist durcheinander geraten. Dann ging er zu Fuss zur Kirche, um Pole zu suchen. Der war mit den anderen unterwegs in der Ausstellung. Paul verstand nichts, wurde unsicher.

Irgendwie fand ihn dann die Gruppe, doch inzwischen war Paul vollends durcheinander und konnte nichts mehr einordnen. Während die andern munter erzählten und ihn mit Fragen bestürmten, wie es ihm gehe und Freude über das Wiedersehen bezeugten, zog er sich immer mehr in sich zurück.

Krampfhaft versuchte er zu erfassen, wo er war, wer diese doch bekannten Menschen waren. Unmöglich für ihn, dem Tempo der Abläufe zu folgen! Er konnte auch ihre Fragen nicht beantworten. Wie in dichtem Nebel eingehüllt, war er verloren. Der einzige Ausweg: nach Hause! In die vertraute Umgebung, Ruhe suchen, zu sich selbst finden. Und ich war nicht da!

Erst beim Nachtessen habe ich das Thema wieder aufgegriffen. Wie es denn mit der Klasse war, ob ihm das Essen gemundet hat? Er ignorierte meine Fragen und ich unterliess es, weiter darüber zu sprechen.

Ich erkenne nun, dass jede Veränderung für ihn zum Albtraum werden kann.

Jede Menschengruppe, auch wenn es vertraute Menschen sind, überfordert ihn. Er kann nur noch einen Teil der Eindrücke verarbeiten, selbst hier zuhause, wenn bekannte Menschen zusammen sitzen, kann er das nicht mehr und zieht sich zurück. Das muss ich von nun an berücksichtigen.

Sein Lebensraum muss von Routine und Bekanntem geprägt sein und er wird sich nicht mehr unter Menschen mischen können. Nicht einmal meine Anwesenheit bietet ihm Schutz genug.

Nach dem Filtern meiner Gespräche mit ihm muss ich nun auch seinen Alltag «sieben». Herausfiltern, was ihm schadet und nach Gelegenheiten suchen, die ihm wohl tun, ihn aufbauen. Wie bin ich froh, dass wir schon zu Beginn des Jahres mit den regelmässigen Besuchen im Tagesheims begonnen haben. Heute wäre eine solche Veränderung schon zu viel für ihn.

25. September 2010 – Paul kränkelt

Paul geht es nicht gut. Seine Nase läuft seit Donnerstag ununterbrochen. Ein Taschentuch nach dem andern wandert in die Wäschebox. Zum Glück gibt es Waschmaschinen, ist also kein Problem.

Heute früh wurde ich von seinem starken Husten geweckt. Ob er gerne einen Tee oder Kaffee möchte? Ja gerne, Frühstück, es ist halb sieben. Ich stehe auf, will ihm eine Freude machen. Erst nach zwei Stunden steht auch er endlich auf. Der Kaffee ist nur noch lau, er motzt, das Brot verliert seine Kruste, da ich es im Tiefkühler hatte.

Er spricht kaum, schleicht umher, alles geht noch mühsamer, Gespräche sind keine möglich. Ich fühle mich heute sehr einsam.

Habe ich überhaupt noch Gefühle?

«Du hättest Liebe nötig», sagte Carlo einmal. Für mich ist Carlo ein guter Kamerad. Mal zwischendurch zusammen Mittag essen, das ist ok. Oder telefonieren zum Gedankenaustausch. Aber mehr? Nein. Ich bin so dankbar, dass ich klare Grenzen setzen kann. Ich liebe Paul wirklich. Auch wenn mir viel versagt worden ist in letzter Zeit. Aber untreu sein? Nein.

Ich spüre, obwohl meine körperlichen Sehnsüchte nicht erloschen sind, dass es eine tiefe Bindung gibt zwischen uns, in die sich niemand einmischen kann.

Trotz all der seelischen Verwundungen, unser Bund steht und bleibt bestehen. Dem bleibe ich treu.

Weder durch meine Gedanken noch durch die Begehren von Aussen lasse ich Untreue zu.

Vorhin Andys Stimme zu hören, hat mir wohl getan. Ein normales Gespräch, die vertraute Stimme meines Sohnes, den ich so sehr liebe. Welch ein Geschenk, dass ich ihn habe. Auch seine Familie. Wer kann eigentlich ermessen, was eine Familie wert ist?

Freude? Wo ist sie geblieben? Ja, da finde ich sie, wenn ich dankbar werde und sich nicht mehr alles nur um meine Gefühle dreht. Sobald ich meinen Kopf erhebe und um mich blicke. Wenn ich bedenke, dass ich meinen Ehemann (noch) habe, den Sohn mit seiner Familie; Freunde, Kollegen und Beziehungen in der näheren Umgebung.

Dankbarkeit über den inneren Frieden und die Freiheit, Kraft genug zu haben, um Alltägliches zu erledigen. Im Danken liegt viel Kraft, dann kehrt die Freude schnell ins Herz zurück. Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Danke.

26. September 2010 – Das macht Angst

Sonntag: Wir sind heute nicht in die Kirche gegangen, Paul hat noch immer starken Schnupfen und ich bin auch geschwächt, doch mein Körper wehrt sich gegen die Ansteckung! Paul erkennt mich nicht. Er erzählt mir, dass seine Frau die Stabellen da bemalt habe. Und da, diese Puppen, die sammelt sie für die Waisenkinder in Moldawien.

«Ich weiss nicht, wo wohne ich, wo bin ich zuhause?» Er wirkt verloren. Ich nehme ihn in die Arme und er weint. «Wohne ich bei Ramseiers, oder bei Bärtschis? Ich weiss einfach nichts mehr».

Das waren damals die Nachbarn, als er noch ein Kind war. Wo ist er mit seinen Gedanken? Was kann er noch erfassen? Ich versuche abzulenken vom Trauern und Klagen. «Komm wir gehen in den Garten, dann kennst du dich wieder aus».

Draussen schaut er sich lange um. Ja, jetzt erkennt er wieder, wo wir sind. Dennoch, vieles bleibt für ihn unklar. «War ich verheiratet? ich weiss nichts mehr».

Ich hole ein Fotoalbum. Da erkennt er auch meine Eltern wieder. Erstaunlich, er kennt sogar die Namen von Vreni und ihrer Tochter. Doch immer wieder klagt er, er könne sich an nichts mehr erinnern. Er schaut sich unsicher in der Stube um und betrachtet mich lange. Was tun? Ich setze mich neben ihn und ergänze und beantworte seine Fragen.

Irgendwie unheimlich. Derselbe Mensch, die vertraute Stimme, aber «er» ist dennoch nicht da. Ich versuche immer wieder zu ihm durchzudringen und weiss doch nicht, wo er ist, was er noch versteht. Und ich darf die empörten Gefühle nicht zulassen wenn er mit mir über «seine Frau» spricht oder mich siezt.

Ich versuche ihn zu begleiten, seine Gedanken zu erraten, da er sich nicht mehr klar ausdrücken kann.

Abendessen: Er wünscht sich noch einen Teller von der guten Hühnersuppe, die ich mittags gemacht habe. Er strahlt sogar und freut sich, sie schmeckt ihm so gut.

Abends: TV, ich wähle einen Tierfilm, Löwen und Krokodile. Dann noch eine Bio-Sendung. Wissen aktuell, sehr interessant, über die landwirtschaftlichen Betriebe, schöne Bilder von weiten Weizenfeldern und grünen Weiden. 

Doch plötzlich gibt es Probleme. Er eilt ins Schlafzimmer und dann zurück zu mir. «Wo soll sie denn schlafen, und wo schlafe ich?» Er ist sehr unruhig. Ich erkläre, das da sei mein Bett, und daneben schlafe er. Es ist noch nicht zehn Uhr, besser ich gehe zu Bett, werde etwas lesen. Es wird ihn beruhigen, zu sehen, dass ich tatsächlich ICH bin.

Endlich zieht er sich aus und kommt auch ins Bett. Er schläft bald ein, schnarcht, ich versuche ihn sanft zu stupfen, damit er sich auf die Seite dreht, das hat fast immer funktioniert. Getrennte Schlafzimmer wollte er nie zulassen. Er geniesst das Händchen halten vor dem Einschlafen. «Ach, klar, ich drehe mich um, gute Nacht». Dann gibt er mir, seinem «Buseli», noch einmal einen Gutenachtkuss, ich atme erleichtert auf, er ist wieder «da».

Nachts, halb zwei Uhr, Paul ist nicht im Bett, er wird wohl auf der Toilette sein. Nachts muss er etwa zwei, dreimal aufstehen. Heute hat er mich nicht geweckt. Ich warte, meistens dauert es gut zehn Minuten. Ich sehe einen Lichtschein von der Stube her. Er wird bald kommen.

Unruhe erfasst mich. Nach einer Weile gehe ich ins Wohnzimmer, suche ihn in der Toilette, in der Küche, er ist nirgends auffindbar ! Die Eingangstür ist abgeschlossen. Welch ein Glück, er ist nicht nach draussen gegangen.

Doch wo ist er? Ich gehe zur Terrassentüre, sie ist nicht abgeschlossen – doch die Türe ist zu. Ich rätsle, er wird doch nicht etwa ...? Ich gehe zurück zur Eingangstür, schaue hinaus. Da geht das Licht auf dem Vorplatz der Nachbarn an, ich erkenne Pauls Silhouette. Ein jäher Schreck durchfährt mich. Er ist tatsächlich davongelaufen!

Nur mit Morgenmantel bekleidet eile ich hinaus, rufe ihm zu, er soll doch zurückkommen. Er kommt auf mich zu, nur mit Slip und einem kurzärmligen T-Shirt bekleidet! Barfuss bei dieser Kälte! Er ist total verwirrt, schaut durch mich hindurch. Ich nehme ihn an der Hand, versuche ihn zurück ins Haus zu geleiten.

«Nein, nein, wir müssen weg, es ist gefährlich, komm, komm schnell Mutter, komm!» Er ist in Panik und sträubt sich, zurück ins Haus zu gehen.

Endlich gelingt es mir, ihn hineinzuschieben, kann ihn gerade noch ins Schlafzimmer stossen und ihn in sein Bett schubsen.

Schnell lege ich das Deckbett über ihn, werfe mich auf ihn, damit er sich erwärme.

Eiskalt fühlt er sich an, wie lange ist er da draussen herumgeirrt? Das kann, darf doch nicht wahr sein, nun hat er den Verstand ganz verloren. «Mutter, komm, wir müssen gehen. Hast doch ein Auto, wie bist du hergekommen?» Plötzlich kann er wieder lückenlos sprechen, sich ausdrücken, etwas, das ihm im Alltag nicht mehr oft gelingt.

Ich versuche ihn zu beruhigen, «Komm, wir beten», da lenkt er ein. Wird ruhiger, spricht mit mir zusammen das bekannte Vater-Unser, doch danach ist seine Angst wieder da. «Wir müssen, weg, es ist gefährlich, die schnappen uns!»

Für ihn bin ich jetzt die Mutter, er will weg. «Ja, später, doch jetzt möchte ich schlafen, es ist mitten in der Nacht.» Er versteht das alles nicht. Ich lösche das Licht, halte ihm die Hand, streichle über seinen Kopf, über die Wangen, spreche ihm beruhigend zu. Ab und zu redet er wieder vom nach Hause gehen, ja, ja, morgen werden wir schauen. Nach einer Stunde hat er sich beruhigt, ich höre sein Schnarchen. Ach, wie wohltuend es diesmal ist. Er ist eingeschlafen!

Halb sechs Uhr. Ich erwache, müde, erschlagen – und Paul ist nicht im Bett! Er wird wohl auf der Toilette sein, ich schaue nach. Kein Paul in der Wohnung. Schon wieder? Eingangs- und die Balkontür im Wohnzimmer sind abgeschlossen. Ich gehe zur Küchentür, schaue hinaus, da ist er wieder, diesmal zum Glück angekleidet, er rüttelt am hölzernen Gartentor, doch das ist schwierig aufzukriegen.

«Paul, komm 'rein!» rufe ich in den finsteren Morgen hinaus. Er zögert, doch dann kommt er. «Ich habe die Hose voll», schon wieder, wie tags zuvor. Ich führe ihn zur Toilette. Mir wird klar: Paul hat schlaftrunken die Toilette gesucht, sich nicht mehr zurecht gefunden und wollte wohl draussen einen Baum suchen ...

Endlich legt er sich wieder hin, ich versuche noch ein wenig Schlaf zu bekommen, bevor der Wecker um viertel vor sieben piept. Regelmässigkeit muss sein, Frühstück zur gewohnten Zeit. Er will zwar nicht aufstehen, doch schliesslich steht er in der Küche, obwohl er wieder fort möchte, nach Hause.

Ich stelle ihn vor den Geschirrschrank und bitte ihn, den Tisch zu decken. Als ich von der Toilette zurückkomme, ist der Tisch zum Teil gedeckt. Aufatmen. Der Alltag hat ihn wieder, jedenfalls ein Stück weit. Ich gebe mich schon damit zufrieden, dass er nun am Tisch sitzt und mit mir zusammen frühstückt.

Ich fühle mich erschlagen, elend, staune aber über die innere Ruhe, die ich in der Nacht bewahren konnte.

Nur einmal schluchzte ich kurz auf, das hat ihn wohl erschreckt und seine Aufmerksamkeit geweckt.

Er kommt auf mich zu, es ist beinahe wie ein Erwachen. Wie verlassene Kinder stehen wir da, aufgeschreckt durch das Gewitter, das sich über uns zusammengebraut hat. Hilflos, ratlos, ohnmächtig, voller Angst dem Unbekannten gegenüber.

Dann beginne ich den 23. Psalms aufzusagen. «Obschon ich wanderte im finstern Tal, fürchte ich keinUnglück, DENN DU BIST BEI MIR.» Ja, es ist eine Wanderung im Finstern, es ist ein Durchgang. Irgendwann wird die Sonne wieder scheinen. (Fortsetzung folgt ...)

 

erschienen: 08.03.2018

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