Termine

28.02.

Stabilisiert sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker oder ist sie bis ins hohe Alter formbar und veränderbar? Im Vortrag wird diskutiert, wie und warum Menschen sich im Erwachsenenalter bis ins höhere Alter verändern und doch bleiben wie sie sind. Persönlichkeitsentwicklung wird dabei als lebenslanger Prozess dargestellt, der durch das Zusammenwirken von Persönlichkeitsprozessen, Veränderungen im Alternsprozess und Anforderungen der sozialen Umwelt bzw. Gesellschaft charakterisiert ist. Dabei werden einerseits alterstypische und individuelle Veränderungsverläufe der Persönlichkeit anhand von ausgewählten Forschungsbefunden beschrieben. Andererseits wird auch auf spezifische Veränderungs- und Stabilisierungsprozesse der Persönlichkeit näher eingegangen. Abgerundet wird das Thema mit praktischen Beispielen für eine zielorientierte Persönlichkeitsentwicklung.

Referent: Prof. Dr. Mathias Allemand, Psychologisches Institut, Forschungsschwerpunkt „Dynamik gesunden Alterns“, Universität Zürich 

Fachreferat mit anschliessendem Apero

Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag

Datum: 28.Feb 2019
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Festsaal Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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15.01. 25.04.

Fünf Jahre lang widmeten sich Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diversen Themen rund um Sterben und Tod. In 33 Projekten untersuchten sie im Nationalen Forschungsprogramm 67 «Lebensende» unter anderem die folgenden Fragen: Wo und wie sterben die Menschen in der Schweiz? Welche Wünsche hegen sie in ihrer letzten Lebensphase? Was kostet das Sterben? Welche Entscheidungen stehen am Lebensende an? Und wo gibt es ethischen Klärungsbedarf? Eine zentrale Erkenntnis der Forschenden lautet: Die Versorgung am Ende des Lebens bedarf der Verbesserung, insbesondere die Palliativversorgung gilt es zu stärken. Der Vortrag

verschafft einen Überblick über das Forschungsprogramm und dessen zentrale Ergebnisse. Detaillierter eingegangen wird auf das Projekt «Sterbewünsche bei Menschen in schwerer Krankheit», an dem die Referentin beteiligt war.

Referentin: Dr. Nina Streeck, Fachverantwortliche Ethik und Lebensfragen, Institut Neumünster 

Fachreferat mit anschliessendem Apero

Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag

Datum: 15.Jan 2019 bis 25.Apr 2019
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Festsaal Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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07.03.

Seit 50 Jahren ist die NOVAcura die Fachzeitschrift der Pflege und Betreuung aus der Schweiz. Auf unserer Fachtagung mit dem Thema Biografie feiern wir mit Ihnen dieses Jubiläum! Ob schreibend oder lesend – pflegend oder forschend – lehrend oder leitend: Streifen Sie mit uns durch die Landschaften einer Biografie der Pflege.

Preise inkl. Verpflegung und Getränke.
Regulär: CHF 180.00
Für Abonnenten der NOVAcura: CHF 120.00
Für Auszubildende / Studierende: CHF 100.00

Anmeldung

Datum: 07.Mär 2019
Zeit: ganztägig
Ort: Sorell Hotel Ador
Laupenstrasse 15
Raum Felber Egli
CH-3001 Bern
Veranstalter: NOVAcura
Programm
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07.03. 08.03.

Das Forum legt das Augenmerk gezielt auf die Kluft zwischen Hoffnung und Realität im digitalen Gesundheitswesen. In Keynote-Referaten und Podiumsdiskussionen werden Brücken geschlagen und konkrete Lösungsansätze aufgezeigt. Fokussiert wird auf die aktuellsten Spannungsfelder:

  • Elektronisches Patientendossier - auf der letzten Meile
  • Digitalisierung als Treiber für die integrierte Versorgung
  • Künstliche Intelligenz und Clinical Decision Support
  • Medical Apps im medizinischen Alltag

Anmeldung und Ticketpreise

 

Datum: 07.Mär 2019 bis 08.Mär 2019
Zeit: ganztägig
Ort: BERNEXPO
Mingerstrasse 6
3014 Bern
Veranstalter: MKR Consulting AG
Informationen
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21.03.

Wir werden alle älter. Auch das Gehör. Der altersbedingte Hörverlust beginnt schon früh und wird stetig stärker. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, wie mühsam Kommunikation mit anderen Menschen im Alltag geworden ist. Viele betroffene Menschen nehmen diese Entwicklung relativ spät zur Kenntnis und entwickeln Strategien, wie sich der Status quo so lange wie möglich herauszögern lässt. Andere lassen sich ein Hörgerät anpassen und sind erst einmal enttäuscht, weil sich der erhoffte Effekt nicht sofort einstellt. Weitere Betroffene wiederum resignieren und ziehen sich in die soziale Isolation zurück. Neueste Forschung zu diesem Thema zeigt das komplexe Zusammenspiel zwischen Gehirn und Gehör im Alter und beschreibt, warum es sich empfiehlt, beginnende Schwerhörigkeit nicht einfach zu ignorieren. Der Vortrag wird den aktuellen Forschungsstand verständlich zusammenfassen und einige überraschende Erkenntnisse präsentieren. Zudem werden adäquate Verhaltensweisen und Massnahmen besprochen, wie man dem altersbedingten Hörverlust optimal begegnet.

Referent: Prof. Dr. Martin Meyer, Lehrstuhl für Neuropsychologie, Universität Zürich 

Fachreferat mit anschliessendem Apero

Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag

Datum: 21.Mär 2019
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Festsaal Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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12.04.

Ein gutes Leben auch für die alten Menschen in der Langzeitpflege:
Wie erfahren wir von ihren Wünschen und Bedürfnissen?

 Betagte Menschen haben ihr langes Leben mit Hochs und Tiefs gemeistert. Auch in der letzten Lebensphase in der Langzeitpflege wollen sie als individuelle Persönlichkeit wahrgenommen, anerkannt und respektiert werden. Sie wünschen sich keine «Therapitis», sondern erfüllte Tage mit Begegnungen, mit Dürfen und nicht mit Müssen. Doch wie erfahren die Pflegenden von ihren Wünschen? Gehen sie möglicherweise zu oft von starren Konzepten und den eigenen Bedürfnissen aus?

Die medizinische Situation der Menschen, die von der Spitex oder im Heim betreut und gepflegt werden, wird immer komplexer und instabiler. An die Pflegefachpersonen werden immer höhere Anforderungen gestellt; sie sollen, wollen und müssen immer noch etwas mehr tun. Doch was ist überhaupt «gute» Pflege? Wo müsste angesetzt werden, damit pflegebedürftige Menschen umsorgt und nicht versorgt werden? Welche Unternehmenskultur schafft ideale Rahmen-bedingungen für die Betreuung, Begleitung und Pflege der betagten Persönlichkeiten gemäss deren Lebensrhythmus? Wo liegen die Grenzen einer individuell angepassten Betreuung und Pflege? Helfen Richtlinien, evidenzbasierte Medizin und Algorithmen zur Entscheidungsfindung? Sind Ökonomisierung, Technik und Wettbewerb in einem existentiellen Bereich wie Kranksein und letzte Lebensphase wirklich sinnvoll? Worum geht es eigentlich im letzten Lebensabschnitt?

Diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Langzeitpflege in Heimen und in der Spitex werden Fachpersonen aus Pflege und Medizin an der 22. Thuner Alterstagung nachgehen. In einem Video werden auch alte Menschen selber zu Wort kommen: Was denken sie über das Alter? Was brauchen sie in der Langzeitpflege für ein gutes Leben? Was erwarten sie von den Institutionen? Neben der Suche nach Antworten auf die vielen Fragen werden ganzheitliche Pflegekonzepte vorgestellt, die den Menschen vor der Technik in den Mittelpunkt stellen, die nicht im Wettbewerb stehen, sondern sich unter einer Führung im Interesse der Menschen engagieren. Aus philosophischer Sicht wird auch die Bedeutung der letzten Lebensphase angesprochen. Sie erfährt ihre Sinngebung zum Beispiel durch das Erzählen der eigenen Geschichte (Narrativität) und durch das Erleben sinnhafter Begegnungen (Resonanz). Dies zeigt, was alle Beteiligten für den Sinn des Lebens aus dem guten Leben im letzten Lebensabschnitt lernen können.

Anmeldung und Tagesgebühren

Datum: 12.Apr 2019
Zeit: 9.30 h bis 16.30 h
Ort: Congress Hotel Seepark
Seestrasse 47
3602 Thun
Veranstalter: Verein Thuner Alterstagung
Programm
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16.04.

«Demenz jenseits von Medikamenten» lautet der Titel dieses international besetzten Symposiums. Zusammen mit hochkarätigen Referent*innen beleuchten wir verschiedene Facetten rund um das Thema.

Prof. Dr. Otto Ulrich wird in seinem Beitrag «Zukunftsszenarien» aufzeigen, die uns in den kommenden Jahren handlungsleitend werden könnten. Christina Krebs von der Alzheimervereinigung Zürich teilt Ihre Erfahrungen in der «Zugehenden Beratung bei Demenz» während Dr. Tatjana Meyer und Andrea Grubauer aufzeigen, wie das Nicht-Wahrnehmen der eigenen Demenz die Kommunikation beeinflusst.

Am Nachmittag werden wir dann international: Den Schwerpunkt bildet dabei das Referat von Dr. Al Power aus Rochester NY, der sich seit Jahrzehnten für Lebensräume einsetzt, die Menschen mit Demenz entsprechen.

Seine Gedanken werden in zwei Workshops an den beiden folgenden Tagen vertieft.

Wir fahren fort mit beeindruckenden Erfahrungen aus dem klinischen Alltag von Dr. Irène Bopp-Kistler. Als Gründerin und leitende Ärztin der Memory Klinik am Stadtspital Waid hat sie jährlich bis zu 400 neue Klienten, die eine Demenz-Diagnose erhalten. Doch auch die Angehörigen sind betroffen...
Was bedeutet es, Lebensräume zu schaffen für Menschen mit Demenz in einer Branche, die vielfach in alten Mustern funktioniert? Liliane Peverelli wird am Beispiel von Almacasa aufzeigen, wie man mit Tatkraft, Geduld und wertebasierter Führung einen Akzent setzen kann.

Die Schlussrunde unter der Leitung von Anne Rüffer wird versuchen, die verschiedenen Inputs zusammenzuführen und Raum für Diskussionen geben.

Lassen Sie sich durch die Beiträge inspirieren, diskutieren Sie mit nehmen Sie Nährendes mit – auch das Pflegen von alten und knüpfen von neuen Beziehungen! Wir freuen uns auf Sie!

Ein herzlicher Dank gilt unseren Partnern: Cosanum, Bigla, Compliant Concept

Im Namen aller beteiligten Organisationen

Vincenzo Paolino
Mitglied Geschäftsleitung und Verwaltungsrat
Spectren AG/Almacasa

Franziska Hofer
Beauftragte für Aus- und Weiterbildung Almacasa

→ Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Datum: 16.Apr 2019
Zeit: 10 bis 16.30 Uhr
Ort: Kongressforum des Stadtspitals Waid
Tièchestrasse 99
8037 Zürich
Veranstalter: almacasa
Anmeldung
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12.09. 13.09.

Zwischen Arbeit, Beruf und Bildung gibt es mannigfaltige Wechselwirkungen. Veränderungen in Theorie und Praxis der Berufs- und Arbeitswelten wirken sich auf Bildung aus und zugleich wirken sich Veränderungen in Theorie und Praxis der Bildung auf die Umwelt aus. Diese Wechselwirkungen sind im Zeitverlauf dynamischer Natur. Deutlich zeichnet sich ein Mangel sowohl an beruflich Tätigen in der gesundheitlichen Versorgung als auch an Ausbildungsinteressierten und Lehrpersonen für Gesundheitsberufe ab. Dieses krisenhafte Geschehen wollen wir mit dem Kongress zur Diskussion stellen.

Von Bildung wird im Sinne der „doppelten Zweckstruktur des Berufes“ mindestens zweierlei verlangt: Die legitimen Interessen der Berufsangehörigen nach Sinnstiftung und Selbstverwirklichung in den Blick zu nehmen und gleichzeitig das gesellschaftliche Eingebunden-Sein beziehungsweise den Nutzen für das Gemeinwesen zu fokussieren. In einem solchen Spannungsfeld erfordern zudem partikulare und divergierende Interessen im Gesundheitswesen dezidierte Auseinandersetzungen mit Wertefragen und kritischer Urteilsbildung im Hinblick auf berufliche Verantwortlichkeiten. Die Arbeitswelt wird vielfältiger, digitaler und globaler. Dienstleistungen in Gesundheit und Bildung sind nicht – wie etwa Produktionen von Waren – so einfach ins Ausland zu verlegen, sondern sie verlangen nach guten, nachhaltigen und lokalen Lösungen. Vor diesem Horizont ist auch fachlich-wissenschaftlich - und nicht nur politisch - die Integration von Personen aus dem Ausland zu diskutieren.

Weitere Stichworte in dem Zusammenhang von Arbeit, Beruf und Bildung sind disziplinäre, nationale und europäische Kompatibilitäten und Nicht-Kompatibilitäten von Arbeits-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, Einblicke in die Herausforderungen konkreter Bildungs-/Berufs- und Arbeitswelten der Gesundheitsberufe und deren Erforschungen.

Der 19. Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik „Lernwelten“ lädt Sie ein, Themen in Vorträgen, Workshops und offenen Veranstaltungsformaten zu diskutieren.

Anmeldung und Ticketpreise

Datum: 12.Sep 2019 bis 13.Sep 2019
Zeit: ganztägig
Ort: Fachhochschule Kärnten
Studienstandort Klagenfurt - LKH-Campus
St. Veiter Straße 47
9020 Klagenfurt
Veranstalter: hpsmedia
Über den Kongress
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