Termine

03.04.

«Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor dem Sterben.»

Dies ist eine häufige Aussage von Menschen, die mit einer schweren Krankheit konfrontiert sind, Menschen, welche die Endlichkeit des Lebens unmittelbar erfahren. Der Sterbeprozess ist immer noch von Bildern geprägt wie Schmerzen, Einsamkeit, Abschied, Loslassen, von der Frage, wie schaffe ich diese letzte Wegstrecke. Hier setzt Palliative Care an. Es ist ein Weg, die Menschen in dieser letzten Lebensphase zu begleiten. Palliative Care ist mehr als ein medizinisches und pflegerisches Fachgebiet, Palliativpflege bietet Menschen einen Rahmen für ihren ganz persönlichen Sterbeprozess.

Wo stehen wir heute in der Entwicklung der Pflege am Lebensende? Sprechen wir vom Gleichen, wenn wir von Palliativpflege reden? Haben alle Menschen Zugang zu palliativen Angeboten? Wo finden sie den Ort, an welchem sie in dieser Zeit aufgehoben sind? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Settings von Palliative Care?

Diesen Fragen geht die diesjährige Thuner Alterstagung nach. Wie vielseitig die Angebote und die Herausforderungen sind, zeigen die bereits die Titel der Referate auf. Neben Fachleuten wird auch die Stimme eines Betroffenen zu hören sein. Dies ist nur eine Momentaufnahme, denn letztlich stirbt jeder Mensch seinen eigenen Tod. So, wie es eine Selbstverständlichkeit ist, allen Menschen den Eintritt ins Leben zu erleichtern, so haben wir auch die Verpflichtung, sie in der letzten Lebensphase nicht allein zu lassen, ihnen das zu geben, was sie auch im Leben getragen hat: Fürsorge, Linderung, Achtsamkeit und Wahrhaftigkeit.

Reflektieren Sie mit den Tagungsteilnehmenden, den Referentinnen und Referenten Palliative Care, ihre Grenzen und Möglichkeiten. Leisten Sie somit Ihren Beitrag, damit das Thema Sterben etwas von seinen Ängsten verliert.

Kosten: 220 CHF pro Person

Anmeldung

Datum: 03.Apr 2020
Zeit: 9.30 h bis 16.30 h
Ort: Congress Hotel Seepark
Seestrasse 47
3602 Thun
Veranstalter: Verein Thuner Alterstagung
Programm
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23.04.

Es gibt mehrere Wege, ein "erfülltes Leben" zu erlangen. Heitere Gelassenheit und Humor wurden dabei oft als Möglichkeiten des reifen Umgangs mit Widrigkeiten gepriesen. Manche Autoren behaupten zudem, dass es für Humor „Reife“ und „Weisheit“ braucht – Fähigkeiten, die man typischerweise im fortgeschrittenen Lebensalter erlangt. Daher ist es interessant sich anzusehen, wie sich Humor über die Lebenspanne entwickelt und vielleicht auch verändert. Zudem gibt es Sprichwörter wie „Lachen ist gesund“ - doch lassen sich diese Worte auch wissenschaftlich untermauern? Dieser Vortrag hat zum Ziel, in das Gebiet der Humorforschung einzuführen, zu zeigen, wofür Humor gut sein kann und auch mit einigen gängigen Klischees aufzuräumen (z.B. dass aller Humor gut  ist). Nach einer Einbettung des Humors in das Fachwerk der Positiven Psychologie werden Befunde zum Zusammenhang von Humor und Lebenszufriedenheit vorgestellt. Aufgezeigt wird auch, was Humorvolle von weniger Humorvollen unterscheidet, dass Humor trainierbar ist und Humor auch im Alter eine wichtige Ressource sein kann. „Wer lacht, hat noch Kapazitäten“ mag eine Chefweisheit sein, doch unsere Befunde zeigen, „wer lacht, schafft Kapazitäten“. Humor wirkt durch die Förderung von positiven Gefühlen und der Reduktion von negativen Emotionen.

Referentin: Frau Dr. Jennifer Hofmann, Oberassistentin, Psychologisches Institut, Universität Zürich

Datum: 23.Apr 2020
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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24.04. 15.05.

EIN ANGEBOT FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ UND IHRE ANGEHÖRIGEN

Lustvoll gemeinsam eine Geschichte zu einer Fotografie in der Ausstellung ausdenken. Eine Veranstaltung, die Menschen mit Demenz anhand mehrdeutiger Bilder zum kreativen Geschichtenerfinden inspiriert. Die Methode stärkt das Selbstwertgefühl der an Demenz Erkrankten; Entspannung und Freude sind wahrnehmbar. Kompetenzen – oft verloren geglaubt – werden sicht- und hörbar gemacht. Zudem regt die Methode die Kommunikation zwischen den Betroffenen und den Angehörigen an und trägt zu einer verbesserten Lebensqualität bei. Und nicht zuletzt beeinflussen Begegnungen und Geschichten die öffentliche Wahrnehmung von an Demenz erkrankten Menschen positiv. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen klingt der Nachmittag aus, Angehörige oder Betreuende und Menschen mit Demenz haben die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Das Angebot beinhaltet 4 Freitagnachmittage: 24.4., 01.05., 08.05., 15.05.2020.
Leitung:
Marceline Ingenhoest (Kunsthistorikerin) und Mariann Ganther (Gerontologin)
Kosten: CHF 60 für vier Nachmittage, inklusive Imbiss für 2 Personen

Weitere Informationen und Anmeldung: 052 234 10 72 oder vermittlung@fotozentrum.ch,
die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Datum: 24.Apr 2020 bis 15.Mai 2020
Zeit: 14.30 h bis 16.30 h
Ort: Fotostiftung Schweiz oder Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44/45
8400 Winterthur
Veranstalter: Fotostiftung Schweiz
Programm
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29.04.

Unser Gehirn ist bis kurz vor dem Tod formbar. Das Gehirn passt sich in jeder Minute an die äusseren Bedingungen an, stellt also laufend neue Nervenverbindungen her – wenn es denn dazu ermuntert wird. Wie muss das Gehirn gefordert werden, damit es auch im Alter leistungsfähig ist? Was sind die richtigen Reize? Welchen Stellenwert nehmen kognitive, soziale und körperliche Reize ein?

Referenz: Prof. Dr. Lutz Jäncke

Eintritt: CHF 30.00

 

 

Datum: 29.Apr 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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07.05. 08.05.

Selbstsorge bei Demenz im Horizont von Spiritual Care und Kulturwissenschaft
Alltag - Würde - Spiritualität

Der Kongress stellt die Lebensgestaltung von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt: Wie tragen die Betroffenen um sich selbst und andere Sorge? Rahmengebend ist dabei der akteurs- und alltagszentrierte Ansatz der kulturwissenschaftlichen Altersforschung. Rahmengebend ist weiter das Forschungs- und Praxisfeld der Spiritual Care. Die 22 Referate des Kongresses konzentrieren sich vor diesem Hintergrund auf vier verschiedene Themenbereiche:

1. Perspektivische Rahmungen und Alltagspraktiken

2. Selbstvertretung und Selbsthilfe

3. Die Bedeutung von Sprache, Erzählung und Spiritualität

4. Die Rolle des Umfeldes

In ethisch-kritischer Absicht zielt der Kongress darauf, gesellschaftliche Hindernisse für ein selbstbestimmtes Leben mit Demenz zu erfassen. Ebenso geht es darum, Merkmale einer Kultur der Sorge auszumachen, in der das Selbstsorgehandeln von Menschen mit Demenz (an-)erkannt und – auf nicht-bevormundende Weise – unterstützt wird.

Kostenlose Teilnahme
Die Teilnahme ist für alle interessierten Personen an beiden Tagen kostenlos. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Anmeldung

 

Datum: 07.Mai 2020 bis 08.Mai 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Universität Zürich
Rämistrasse 59
8001 Zürich
Raum: RAA–G–01
Veranstalter: Universität Zürich
Programm
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13.05.

Der biologischen Alternsforschung ist es gelungen, Alterungsprozesse bei unterschiedlichen Tieren zu verlangsamen. Erste Anwendungen beim Menschen stehen bevor. Dies erweckt alte Menscheitsträume vom Jungbrunnen wieder. Neue Altersutopien entstehen. Aber ist ein so verlängertes, altersloses Leben auch erstrebenswert? Was bedeutete es für das Zusammenleben, wenn die Utopie wirklich wird?

Referent: Prof. Dr. Hans-Jörg Ehni

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 13.Mai 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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27.05.

Gesundes Altern ist ein Wunsch aller Menschen und ein weltweit erklärtes Ziel. So planen die Vereinten Nationen den Start eines «Jahrzehnts des gesunden Alterns 2020–2030». Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass psychologische Merkmale wie z.B. Resilienz und Optimismus die stärksten Prädiktoren für das gesunde Altern sind. Was sind aktuelle Befunde zu solchen Merkmalen?

Referenten: Prof. Dr. Ulrike Ehlert & Prof. Dr. Mike Martin

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 27.Mai 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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03.06.

Persönliche Ziele sind über die gesamte Lebensspanne bis ins hohe Alter wichtige Antriebsmotoren und Wegweiser für unser Verhalten. Prozesse der Zielverfolgung und Zielerreichung beeinflussen darüber hinaus massgeblich unser Befinden. Dieser Vortrag beleuchtet, wie man angesichts von altersbezogenen Veränderungen seine Ziele verändert und in einer Weise verfolgt, dass sie das erfolgreiche Altern fördern.

Referentin: Prof. Dr. alexandrra M. Freund

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 03.Jun 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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08.06. 22.03.

Ein 30-tägiger Lehrgang für Mitarbeitende aus Betreuung und Pflege
8. Juni 2020 bis 22. März 2022

Die Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz ist in den letzten zwei Jahrzehnten stark professionalisiert worden. Viele anerkannte Institutionen bieten Aus- und Weiterbildungen an für Fachpersonen. In der Langzeitpflege hat jedoch über die Hälfte der Mitarbeitenden keine Fachausbildung.

Diese Mitarbeitenden, die ihre Aufgabe mit viel Engagement und Herz ausführen, unterstützen wir mit unserem Angebot. Im Lehrgang vernetzen wir praktische Erfahrungen mit Hintergrundwissen und bewährten Betreuungsstrategien. So können die Teilnehmenden des Lehrgangs Menschen mit Demenz mit noch mehr Freude und Sicherheit im Alltag begleiten.

mehr zum Lehrgang

Umfangreiche Informationen finden Sie hier

zur Anmeldung

Datum: 08.Jun 2020 bis 22.Mär 2022
Zeit: ganztägig
Ort: Bildungsräume Sonnweid
Wetzikon ZH
Veranstalter: Sonnweid der Campus
Sonnweid der Campus
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09.06.

Guter Schlaf ist wohltuend. Er hält uns nicht nur gesund – er ist lebenswichtig. Aber nicht allen Menschen gelingt es, stressfrei durch die stets wiederkehrende Ruhephase zu kommen. Und so kann diese wichtige Zeit, in der sich Körper und Geist regenerieren, nicht richtig genutzt werden, um gestärkt in den Alltag zu starten und den täglichen Anforderungen zu trotzen.

Die Bedeutung des Schlafes wird vor allem in der Pflege und Betreuung deutlich. Als wichtige Ressource ermöglicht er Körper und Geist, sich von Krankheit und Operationen zu erholen. Er teilt 24 Stunden in Tag und Nacht und strukturiert damit den Alltag zuhause, im Heim oder im Spital. Pflegende unterstützen alte, kranke und pflegebedürftige Menschen dabei, ausreichend und erholsam zu schlafen. Und stossen dabei häufig an ihre Grenzen.

Was also tun, wenn der Sandmann den Schlaf partout nicht bringt? Wie kann Schlaf gefördert und Schlaflosigkeit gelindert werden? Wie können Menschen mit Demenz in ihrem veränderten Schlafbedürfnis unterstützt und begleitet werden? Wie wirken Schlafmittel und welche Pflegemassnahmen sind tatsächlich schlaffördernd? Und nicht zuletzt: Was können Arbeitgebende tun, damit Mitarbeitende ausgeschlafen und leistungsfähig ihren täglichen Aufgaben nachgehen können?

Kosten: für Frühbucher/innen bis 28. Februar 2020 CHF 320.00, für alle anderen CHF 380.00 (inkl. Pausenverpflegung und Mittagslunch)

Anmeldung

 

Datum: 09.Jun 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Kultur & Kongresshaus Aarau
Schlossplatz 9
5000 Aarau
Veranstalter: Careum Weiterbildung
Programm
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10.06.

Die meisten Menschen wollen gesund alt werden. Ein gesunder Lebensstil, z.B. Bewegung und gesunde Ernährung, ist dafür unerlässlich. Bei der Lebensstiländerung wird vor allem die Selbstregulation in den Vordergrund gestellt. Was aber spielt unser soziales Umfeld, insbesondere der Lebenspartner für eine Rolle? Dazu werden neueste Ergebnisse vorgestellt und Chancen und Risiken diskutiert.

Referentin: Prof. Dr. Urte Scholz

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 10.Jun 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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02.09. 03.09.

Demographische Entwicklungen, neue Krankheitsbilder oder der ungleiche Zugang zu Ressourcen sind Schlüsselfaktoren, wenn es um die Förderung der Gesundheit der  Bevölkerung und die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen geht. Unser Gesundheitssystem muss sich neuen Herausforderungen stetig anpassen. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: Wie muss das Gesundheitssystem ausgestaltet werden, um den künftigen Generationen gute medizinische Vorsorge und bezahlbare Leistungen bieten zu können? Wie kann das Wohlbefinden des Einzelnen verbessert werden? Wie kann ein gemeinsames Verständnis für Herausforderungen im Gesundheitswesen geschaffen werden?

Wir benötigen mehr Wissen und wissenschaftliche Evidenz darüber, wie Prozesse zu gestalten sind, damit das Gesundheitssystem im kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis neuen Gegebenheiten angepasst werden kann. Gerade im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel können dadurch gemeinsame Lösungsansätze zur Unterstützung älterer Menschen entwickelt, eine umfassende Versorgung chronisch Kranker gewährleistet oder den steigenden Gesundheitskosten durch bessere Versorgungsmodelle begegnet werden.

Mit dem Ziel, die öffentliche Gesundheit in der Schweiz zu stärken, wird sich die Swiss Public Health Conference 2020 mit Fragen rund um den Wissenstransfer zwischen Forschung, Politik und Praxis beschäftigen. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden diskutieren, wie evidenzbasierte Lösungen systematisch und bestmöglich ins Gesundheitssystem integriert werden können. Darüber hinaus wird anhand verschiedener nationaler und internationaler Projekte aufgezeigt, welche Fragen noch zu klären sind, wie die Resultate aus der Forschung in der Praxis umgesetzt werden können und wie Lücken innerhalb des Schweizer Gesundheitssystems angegangen werden können.

Im Sinne eines lernenden Gesundheitssystems bringt die Swiss Public Health Conference 2020 als wichtige Schnittstelle in der Schweiz Akteure aus Politik, Praxis und Forschung zusammen. Gemeinsam soll ein Verständnis für die aktuellen Bedürfnisse und zukünftigen Herausforderungen im Schweizer Gesundheitssystem geschaffen und entsprechende Prozesse definiert werden.

Anmeldung

 

Datum: 02.Sep 2020 bis 03.Sep 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Universität Luzern
Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin
Frohburgstrasse 3
6002 Luzern
Veranstalter: Public Health Schweiz
Programm
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