Termine

26.09. 05.12.

Soziale und intergenerationale Beziehungen im Alter (2. Teil)

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen; er benötigt ab Geburt die Zuwendung, Unterstützung und Kooperation anderer Menschen. Im ganzen Lebenslauf mischen sich empfangende und gebende Rollen; bis zum reifen Erwachsenenalter nehmen die aktiven Anteile tendenziell zu, im höheren Alter kann sich die passive Rolle wieder verstärken. Soziale Beziehungen finden in kaum bis stark formalisierter Weise statt: innerhalb der Familie, in der Nachbarschaft und in Freundschaften, in privaten und professionellen Zusammenhängen der Arbeitswelt, in politischen und medialen Einheiten bis hin zu digitalen sozialen Netzwerken. Neben familialen generationalen Beziehungen rücken in einer Zeit starker gesellschaftlicher Alterung auch ausserfamiliale Generationenbeziehungen immer mehr in den Fokus des Interesses; in ökologischer Perspektive sogar die virtuelle Beziehung zu später nachfolgenden Generationen.

In der Vorlesungsreihe werden grundlegende Überlegungen, aktuelle Studien und praktische Projekte in diesem Kontext vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltungen richten sich an Personen, die in einem gerontologischen Arbeitsfeld tätig sind oder tätig werden wollen, an Studierende aller Fächer sowie an alle an Altersfragen Interessierten.

26. September: Das Alter - (k)ein einsames Schicksal?
10. Oktober: Altersbilder, Quartierentwicklung und soziale Kontakte
24. Oktober: Austauschbeziehungen und Zeitgutschriften
07. November: Einsamkeit und soziale Teilhabe im Alter
21. November: Programm Socius: Wenn Älterwerden Hilfe braucht
05. Dezember: "GiM - Generationen im Museum" - Begegnungen im Museum

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Datum: 26.Sep 2018 bis 05.Dez 2018
Zeit: 18.15 h bis 19.45
Ort: Universität Zürich-Zentrum
Hörsaal KOL-G-217
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Uni Zürich/Zentrum für Gerontologie
Programm
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14.11.

«Freiheit leben – (gem)einsame Wünsche und Hoffnungen» – dieses Thema steht im Fokus des St.Galler Demenz-Kongresses 2018.

Der Kongress bietet aktuelle Inhalte rund um das Thema Demenz mit Perspektiven aus Forschung und Praxis. Im Rahmen der Sessions haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem der Themenschwerpunkte näher vertraut zu machen.

Programm
Anmeldung - die Teilnehmendenzahl ist beschränkt.

Datum: 14.Nov 2018
Zeit: ganztägig
Ort: St.Galler Demenz-Kongress
Olma Hallen
9008 St. Gallen
Veranstalter: Fachhochschule St. Gallen FHS
Demenz-Kongress
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26.10. 16.11.

Ein Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder Betreuungspersonen

Lustvoll gemeinsam eine Geschichte zu einer Fotografie in der Ausstellung ausdenken. Eine Veranstaltung, die Menschen mit Demenz anhand mehrdeutiger Bilder zum kreativen Geschichtenerfinden inspiriert. Die Methode stärkt das Selbstwertgefühl der an Demenz Erkrankten; Entspannung und Freude sind wahrnehmbar. Kompetenzen – oft verloren geglaubt – werden sicht- und hörbar gemacht. Zudem regt die Methode die Kommunikation zwischen den Betroffenen und den Angehörigen an und trägt zu einer verbesserten Lebensqualität bei. Und nicht zuletzt beeinflussen Begegnungen und Geschichten die öffentliche Wahrnehmung von an Demenz erkrankten Menschen positiv. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen klingt der Nachmittag aus, Angehörige oder Betreuende und Menschen mit Demenz haben die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Die Veranstaltung findet an 4 Freitagnachmittage statt: 26. Oktober, 2., 9. und 16. November 2018
Leitung: Marceline Ingenhoest (Kunsthistorikerin) und Mariann Ganther (Gerontologin)
Kosten: CHF 60 für vier Nachmittage, inklusive Imbiss für 2 Personen
Anmeldung: info@fotostiftung.ch oder 052 234 10 30
Achtung: die Teilnehmerzahl ist beschränkt

Datum: 26.Okt 2018 bis 16.Nov 2018
Zeit: 14.30 h bis 16.30 h
Ort: Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44+45
CH-8400 Winterthur
Veranstalter: Fotostiftung Schweiz
Information und Anmeldung
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21.11.

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen; er benötigt ab Geburt die Zuwendung, Unterstützung und Kooperation anderer Menschen. Im ganzen Lebenslauf mischen sich empfangende und gebende Rollen; bis zum reifen Erwachsenenalter nehmen die aktiven Anteile tendenziell zu, im höheren Alter kann sich die passive Rolle wieder verstärken. Soziale Beziehungen finden in kaum bis stark formalisierter Weise statt: innerhalb der Familie, in der Nachbarschaft und in Freundschaften, in privaten und professionellen Zusammenhängen der Arbeitswelt, in politischen und medialen Einheiten bis hin zu digitalen sozialen Netzwerken. Neben familialen generationalen Beziehungen rücken in einer Zeit starker gesellschaftlicher Alterung auch ausserfamiliale Generationenbeziehungen immer mehr in den Fokus des Interesses; in ökologischer Perspektive sogar die virtuelle Beziehung zu später nachfolgenden Generationen.

In der Vorlesungsreihe werden grundlegende Überlegungen, aktuelle Studien und praktische Projekte in diesem Kontext vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltungen richten sich an Personen, die in einem gerontologischen Arbeitsfeld tätig sind oder tätig werden wollen, an Studierende aller Fächer sowie an alle an Altersfragen Interessierten.

Zum "Programm Socius: Wenn Älterwerden Hilfe braucht" referiert:
Antonia Jann, Dr. phil., Geschäftsführerin, & Christiana Brenk, Programmleiterin, Age Stiftung, Zürich

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Datum: 21.Nov 2018
Zeit: 18.15 h bis 19.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
Rämistrasse 71
Hörsaal KOL-G-217
8006 Zürich
Veranstalter: Uni Zürich/Zentrum für Gerontologie
Programm Socius: Wenn Älterwerden Hilfe braucht
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27.11.

Die Betreuung von betagten Menschen und Kindern gehört ohne Zweifel zu den dynamischen Gesellschaftsthemen der letzten Jahrzehnte. Demografische und soziale Umwälzungen erzwingen neue Modelle, Innovationen und Reformen im Betreuungswesen (Care-Bereich). In der Schweiz entwickelt sich seit rund zehn Jahren in der Kinderbetreuung eine professionelle Betreuungslandschaft ausserhalb der Familien mit Kindertagestätten, Horten, Spielgruppen und Mittagstischen. In immer mehr Städten und Gemeinden treffen diese Kinderbetreuungseinrichtungen auf Institutionen der Altenbetreuung (Alters- und Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Mittagstische und Alterswohnungen), die bereits eine flächendeckende Verbreitung aufweist. Dadurch eröffnen sich Chancen und Möglichkeiten, diese Betreuungslandschaft für Jung und Alt zu nutzen:

Es können neue generationenverbindende Beziehungen ausserhalb von Familien aufgebaut werden, die ihrerseits mit zukunftsweisenden Betreuungsformen die Alten- und Kinderbetreuung bereichern. So kann dem sozialen Trend begegnet werden, dass sich immer weniger Gelegenheiten für intergenerative (Alltags-) Begegnungen, gegenseitiges Verständnis und Austausch von Erfahrungen ergeben. Kinder und Ältere werden heute meist in Einrichtungen separat betreut, die auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten sind.

In einem ersten Referat werden zwei Fachexpertinnen –  einerseits in der Entwicklungspsychologie des Kindesalters, andererseits in der Gerontopsychologie zu Hause –  ihr Fachwissen für die intergenerative Betreuungspraxis erstmals gemeinsam aufbereiten und präsentieren. Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Entwicklungs- und Lernprozessen in Kindheit und Alter werden vorgestellt und diskutiert: Welche Bedürfnisse stecken dahinter? Wie können sich Jung und Alt in diesen Bedürfnissen finden?

Im zweiten Referat werden auf der Basis von Forschungsergebnissen aus der ersten empirischen Langzeitstudie aus Kindheitspädagogik und Gerontologie relevante Erkenntnisse präsentiert. Unter anderem die Erfolgsbedingungen und zu berücksichtigende Aspekte für eine erfolgreiche generationenverbindende Projektdurchführung. Gleichzeitig beleuchtet der Beitrag die unterschiedlichen Perspektiven der in Betreuungsprojekte involvierten Personen und wirbt für neue Bilder des Alter(n)s jenseits herkömmlicher Stereotypen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich in interaktiven Formaten inhaltlich zu beteiligen und eigene Erfahrungen einzubringen.

Kosten: 150 CHF inkl. Pauseverpflegung
Eine Anmeldung ist erforderlich
Programm und Anmeldung

Datum: 27.Nov 2018
Zeit: 13.30 h bis 17.00 h
Ort: Careum Weiterbildung
Mühlemattstrasse 42
5000 Aarau
Veranstalter: Careum Weiterbildung
Intergenerative Betreuung – erfolgreich durch eine interdisziplinäre Praxisgestaltung
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