Termine

20.02.

Von allen Seiten gibt es Anregung für ein gesundes und glückliches Leben im Alter: Viel Bewegung, gesunde Ernährung, Gedächtnistraining und vieles mehr. Dabei geht ein entscheidender Faktor oft vergessen: zwischenmenschliche, unterstützende Beziehungen. Diese tragen massgeblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität bei. Doch wie können Beziehungen wirklich als unterstützend erlebt werden, wenn gleichzeitig auch bekannt ist, dass Schwierigkeiten und Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen die Lebensqualität massgeblich verringern? Was kann man selbst zu gelingenden Beziehungen beitragen? In diesem Vortrag wird dem Phänomen der sozialen Beziehungen und ihrer Wirkungen genauer auf die Spur gegangen. Dabei werden grundlegende theoretische Konzepte vorgestellt und diskutiert. Anschliessend werden wichtige zwischenmenschliche Beziehungsformen wie beispielsweise Paarbeziehung und Eltern-Kind-Beziehungen im Alter anhand von ausgewählten Forschungsbefunden näher beleuchtet. Abgerundet wird das Thema mit praktischen Beispielen für ein gelingendes Miteinander in den unterschiedlichen Beziehungsformen.

Referentin: Frau Claudia König, Msc, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Gerontologie, Universität Zürich 

Datum: 20.Feb 2020
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Festsaal Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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18.01. 29.03.

Im Leben ist Krankheit ein grosses Thema, in der Kunst ist sie heikles Terrain. Dennoch oder gerade deswegen wagen sich Künstlerinnen und Künstler immer wieder an den existenziellen Komplex. Die Ausstellung bringt zehn Positionen zusammen, die in ganz unterschiedlichen Medien – mittels Zeichnung, Malerei, Video und Installation – von der Begegnung mit Krankheit erzählen.

In ihrem kleinen Essay «On beeing ill» schrieb Virginia Woolf, Krankheit und Schmerz seien das Gegenteil von Sprache. Die Unmittelbarkeit der Krankheit entzieht sich der Sprache und lässt sich nur schwer (objektiv) vermitteln. Wenn sich die Kunst mit Krankheit auseinandersetzt, dann stösst sie ziemlich schnell an eine Grenze, die sich an genau diesen Fragen reibt. Wie nah, wie konkret darf Kunst der Krankheit kommen? Dürfen künstlerische Statements auf unser Gemüt zielen, an unser Mitleid appellieren? Wie wird der Einzelfall, die konkrete Erfahrung zu einem Gegenstand, der adäquat kommunizierbar und damit auch debattierbar ist? Zehn Positionen zeigen unterschiedliche Möglichkeiten, einen Umgang mit dem existentiellen Thema zu finden.

Eine Gruppenausstellung mit Werken von: Wilfried Bolliger (geb. 1938, lebt in Biberstein), Maya Bringolf (geb. 1968, lebt in Zürich), Thomas Müllenbach (geb. 1949, lebt in Zürich), Susana Perrottet (1975-2019, Lima/Zürich), Otto Lehmann (geb. 1943, lebt im Kanton Luzern), Nicole Schmid (geb. 1975, lebt in Zürich), Ross Sinclair (geb. 1966, lebt in Glasgow), Anna Jermolaewa (geb. 1970, lebt in Wien), Gianluca Trifilo (geb. 1982, lebt in Baden), Artur Zmijewski (geb, 1966, lebt in Warschau)

Öffnungszeiten: Mi bis Fr 14 h bis 17 h, Sa und So 12 h bis 17 h

Eintritt frei

Datum: 18.Jan 2020 bis 29.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Stadt Baden
Kunstraum Baden
Haselstrasse 15
5400 Baden
Veranstalter: Stadt Baden
Informationen
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23.02. 01.03.

«du bist, da bist du auch, nicht der Vier bist» – Acht-Kanal-Audioinstallation von Nicole Schmid im Zürcher Museum Strauhof

Die Künstlerin beschäftigt sich mit der sprachlichen Beeinträchtigung durch Demenz. Über mehrere Tage hat sie Menschen mit Demenz zum Gespräch getroffen und dabei deren Sprechen resp. deren fragmentarische Erzählungen oder Lautäusserungen aufgezeichnet. Diese Äusserungen wurden transkribiert, anonymisiert und durch 8 verschiedene professionelle Sprecher/innen im Tonstudio nachgesprochen und aufgezeichnet. Daraus ist eine Acht-Kanal-Audioinstallation entstanden. Die bruchstückhaften Äusserungen erscheinen unlogisch, offenbaren aber zugleich oftmals eine zutiefst poetische Dimension.

Nicole Schmid hat in Basel, Dresden und Zürich Bildende Kunst studiert und 2014 ihren Master of Arts in Fine Arts mit der Arbeit „Über die Veränderung von Sprache bei Demenz“ erlangt. Sie befasst sich mit den Mitteln und Methoden zwischenmenschlicher Kommunikation. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen künstlerischen Medien, zumeist reflektiert sie durch die Wahl ihres Mediums zugleich auch dessen kommunikative Strategie. Häufig arbeitet sie in interdisziplinären Kollaborationen mit anderen Künstlern und Institutionen zusammen, auch hierbei spielt das Motiv der Verständigung eine eminente Rolle. Im Fokus ihrer künstlerischen Forschung liegt die Beschäftigung mit den Phänomenen einer beeinträchtigten Kommunikation, mit Beschränkungen des verbalen Austauschs bei Aphasie und Demenz. Ihren Arbeiten liegt dabei immer ein dokumentarisch wissenschaftlicher Kern zugrunde, der auf assoziativ poetischer Ebene weiterentwickelt und erfahrbar gemacht wird.

Öffnungszeiten

Eintrittspreise: regulär CHF 10, reduziert CHF 6, Jahreskarte gratis, unter 16 Jahren gratis

Datum: 23.Feb 2020 bis 01.Mär 2020
Zeit: Öffnungszeiten Strauhof
Ort: Strauhof Zürich
Augustinergasse 9
8001 Zürich
Veranstalter: Strauhof Zürich
Programm
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10.03.

Bald wird die Anzahl der über 60-Jährigen auf der Welt grösser sein als die der Kinder unter fünf Jahren. Mit dem demografischen Wandel und gesellschaftlichen Entwicklungen verändern sich auch die Anforderungen an die öffentliche Gesundheit. Zentral ist eine adäquate Betreuung hoher Qualität, angepasst an die Bedürfnisse bestimmter Bevölkerungsgruppen wie Migrantinnen und Migranten oder an Patientinnen und Patienten mit spezifischen Erkrankungen wie beispielsweise Demenz.

Der Vortrag richtet sich an Fachpersonen, Medienschaffende sowie an interessierte Personen aus der Bevölkerung. Sie bietet eine Plattform für Austausch und Networking zum Thema Alter und Public Health.

Teilnahmegebühr: CHF 20.00

Anmeldung: Melden Sie sich an via info@public-health.ch. Die Anmeldung ist verbindlich und die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Datum: 10.Mär 2020
Zeit: 16.45 h bis 18.15 h
Ort: BFF Bern
Kapellenstrasse 3
3011 Bern
Veranstalter: Public Health Schweiz
Informationen
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10.03. 31.03.

Ein anregender Museumsbesuch für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder Betreuungspersonen

Menschen mit Demenz entwickeln unter fachkundiger Anleitung lustvoll eine gemeinsame Geschichte zu einem ausgewählten Kunstwerk. Die Angehörigen können diesem kreativen Prozess beiwohnen. Die Bildbesprechung wird durch einen gemütlichen Austausch bei einem kleinen Imbiss abgeschlossen.

Jede Blockveranstaltung besteht aus jeweils vier Terminen, immer dienstags, 10 /17./24./31. März 2020.

Kosten: CHF 60.00 für vier Nachmittage, inkl. Imbiss für zwei Personen

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Auskunft/Anmeldung: Flurina Schumacher
Telefon 044 253 84 06 (Mo bis Fr, 9 h bis 12 h) oder kunstvermittlung@kunsthaus.ch

 

 

 

Datum: 10.Mär 2020 bis 31.Mär 2020
Zeit: 14.45 h bis 16.45 h
Ort: Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
8001 Zürich
Veranstalter: Kunsthaus Zürich
Informationen
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12.03. 13.03.

Vom 12.-13. März 2020 findet im Bildungszentrum Irsee (Kloster Irsee), Deutschland der 4. interdisziplinäre wissenschaftliche Kongress Geschichtswelten statt.

Geschichtswelten ist der Leitkongress für die Forschenden und Lehrenden in der Pflege und den Gesundheitsberufen der deutschsprachigen Länder. Der Kongress versteht sich explizit als Wissenschaftskongress mit dem Anspruch des Dialogs mit anderen Berufsgruppen und möchte disziplinäre Grenzen aufbrechen sowie den Wissenstransfer in die Praxis befördern. Er ist unabhängig von Verbänden, Gesellschaften und industriellen Drittmittelgebern, steht für Diversität in den Gesundheitsberufen und versteht sich als Forum für die Nachwuchsförderung.

Programm

Preis und Anmeldung

Datum: 12.Mär 2020 bis 13.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Bildungswerke Irsee
Kloster Irsee
Klosterring 4
D-87660 Irsee
Veranstalter: hpsmedia
Informationen
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12.03. 14.03.

Der Deutsche Pflegetag ist Deutschlands führender Pflegekongress und damit die zentrale Branchenveranstaltung für Pflege in Deutschland. 2019 hatte der Deutsche Pflegetag 10.000 Besucher. In 2020 wird es wieder hochkarätige Vorträge u.a. zu den Themen: Neues aus der Pflegepraxis, Pflege digital, Symposien für die Aus-, Fort- und Weiterbildung, Podiumsdiskussionen u.a. zum Bereich Pflege und Gesellschaft und viele interaktive Veranstaltungen geben.

Der Deutsche Pflegetag bildet die neuesten Themen und Trends in der Pflege ab. Die Fachausstellung schafft eine Plattform für Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft. Die neu gegründete Deutscher Pflegetag Servicegesellschaft (DPSG) trägt die organisatorische Verantwortung für den Deutschen Pflegetag 2020 und die folgenden Kongresse. Gemeinsam mit den langjährigen Partnern werden wir auch 2020 ein deutliches Zeichen für die Pflege in Deutschland setzen.

Programm
Teilnahmegebühren

Datum: 12.Mär 2020 bis 14.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: STATION Berlin
Luckenwalder Str. 4 – 6
10963 Berlin
Veranstalter: Deutscher Pflegetag Servicegesellschaft (DPSG)
alle Informationen
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16.03.

Graduiertenkolleg "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus"

Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Andreas Kruse, Konrad Beyreuther, Jürgen M. Bauer und Birgit Teichmann hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus zu erforschen.

Onlineanmeldung

Datum: 16.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Universität Heidelberg am Universitätsplatz
Neue Aula
Grabengasse 3-5
69117 Heidelberg
Veranstalter: Netzwerk AlternsfoRschung (NAR)
Flyer
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25.03. 25.03.

Ständig wachsender Kostendruck, steigende Qualitätsanforderungen, sich abzeichnender Fachkräftemangel - die Gesundheitsbranche muss neue Denkansätze zulassen, um diese Herausforderungen zu meistern. Lösungswege wie "ambulant vor stationär", mehr digitale Kompetenz sowie neue Versorgungsmodelle zeigen mögliche Stossrichtungen auf, um die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu überwinden. Dafür braucht es Antworten auch auf folgende Fragen: Wie kann der Trend zur Ökonomisierung für Patienten, Leistungserbringer, Finanzierer und Industrie und weitere Akteure gerecht gesteuert werden? Und wie kann man die Verantwortung auf verschiedene Schultern sinnvoll verteilen?

Referentinnen und Referenten

Jetzt anmelden und vom Frühbucherrabatt profitieren.

Datum: 25.Mär 2020 bis 25.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: KKL Luzern
Europaplatz 1
6005 Luzern
Veranstalter: Forum Gesundheit Luzern
Programm
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26.03.

Gesund und aktiv Älterwerden bedeutet den Alterungsprozess hinauszuzögern, und physisch und geistig länger fit zu bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es eines neuen Forschungsansatzes, der zum Ziel hat, effektive, verträgliche und erschwingliche Massnahmen zu prüfen, die auf Bevölkerungsebene anwendbar sind und gleichzeitig mehrere Organfunktionen verbessern können. Dieser Forschungsansatz wird auch „Delayed Aging – Verzögertes Altern“ – genannt und ist das Kernziel der modernen Altersforschung in der Medizin. Dabei steht die Funktionalität des Menschen im Vordergrund.  Dieser Ansatz unterscheidet sich umfassend vom klassischen Forschungsmodel, welches auf eine Organfunktion oder eine Erkrankung abzielt. Die Referentin koordiniert die grösste Altersstudie Europas, die Massnahmen zur Verlängerung der gesunden Lebenserwartung untersucht und hat eine positive Botschaft:

Es ist nie zu spät, etwas für die Gesundheit zu tun.

Referentin: Frau Prof. Dr. med. Heike Bischoff-Ferrari, DrPH, Direktorin Klinik für Geriatrie, Universitätsspital Zürich 

Datum: 26.Mär 2020
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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26.03.

Demenz - verschiedene Perspektiven

Die Präambel der Schweizerischen Bundesverfassung drückt in konzentrierter Form den «Geist der Verfassung» aus. Darin steht unter anderem, dass die Stärke des Landes sich misst am Wohl der Schwachen. Die Betreuung und Begleitung von demenzkranken Menschen ist somit eine gesellschaftliche Aufgabe. Dennoch hat das Alter hierzulande kaum eine Lobby. Die Mythen, die sich um die Demenz ranken, mögen dazu beitragen; die anderen Gründe sind politisch gewollt und kulturell bedingt.

Sie als Pflegende setzen demgegenüber täglich einen Kontrapunkt. Eine hoch - anspruchsvolle, aber auch eine schöne Aufgabe. Um sie erfüllen zu können, sind eine gesunde Distanz, ein regenerierender Ausgleich zum Beruf ebenso wichtig, wie der Austausch mit anderen Fachpersonen und das Aneignen von Wissen aus unterschiedlichen Bereichen.

In Bezug auf Letzteres hat die Demenztagung vom SBK, der Sektion Bern einiges zu bieten.

Referenten: Dr. phil. Matthias Mettner, Sandra Sermier, PD Dr. Georg Bosshard, André Winter, Christina Krebs

Kurskosten

Datum: 26.Mär 2020
Zeit: 8.30 h bis 16.00 h
Ort: Kinderklinik Inselspital
Hörsaal Ettore Rossi
Bern
Veranstalter: Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK
Tagungsprogramm
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31.03.

CURAVIVA Schweiz und senesuisse (in Zusammenarbeit mit Pro Senectute, Spitex und der ASPS) laden Branchenvertreterinnen und -vertreter sowie interessierte Personen aus der Politik zum Fachkongress über Betreutes Wohnen ein.

Machen Sie sich anhand von aktuellen Studienergebnissen sowie Praxisbeispielen ein Bild über neue Wohn- und Pflegeformen. Erfahren Sie, wie sich ein bedürfnisorientiertes Stufenmodell umsetzen und finanzieren lässt. Und diskutieren Sie mit bei der Frage, wie das Betreute Wohnen ein Zukunftsmodell für die Schweiz sein kann.

Für Vertreterinnen und Vertreter von Pro Senectute, Mitglieder von Curaviva, senesuisse, ASPS und der Spitex gilt eine reduzierte Teilnahmegebühr.

Kosten
CHF 240 für Mitglieder von CURAVIVA Schweiz oder senesuisse
CHF 240 für Mitglieder von ASPS oder Spitex Schweiz sowie Vertretung von Pro Senectute
CHF 290 für weitere Teilnehmende

Anmeldung bis 20. März 2020

Datum: 31.Mär 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Kursaal Bern
Kornhausstrasse 3
3000 Bern
Veranstalter: Curaviva Weiterbildung
Programm
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03.04.

«Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor dem Sterben.»

Dies ist eine häufige Aussage von Menschen, die mit einer schweren Krankheit konfrontiert sind, Menschen, welche die Endlichkeit des Lebens unmittelbar erfahren. Der Sterbeprozess ist immer noch von Bildern geprägt wie Schmerzen, Einsamkeit, Abschied, Loslassen, von der Frage, wie schaffe ich diese letzte Wegstrecke. Hier setzt Palliative Care an. Es ist ein Weg, die Menschen in dieser letzten Lebensphase zu begleiten. Palliative Care ist mehr als ein medizinisches und pflegerisches Fachgebiet, Palliativpflege bietet Menschen einen Rahmen für ihren ganz persönlichen Sterbeprozess.

Wo stehen wir heute in der Entwicklung der Pflege am Lebensende? Sprechen wir vom Gleichen, wenn wir von Palliativpflege reden? Haben alle Menschen Zugang zu palliativen Angeboten? Wo finden sie den Ort, an welchem sie in dieser Zeit aufgehoben sind? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Settings von Palliative Care?

Diesen Fragen geht die diesjährige Thuner Alterstagung nach. Wie vielseitig die Angebote und die Herausforderungen sind, zeigen die bereits die Titel der Referate auf. Neben Fachleuten wird auch die Stimme eines Betroffenen zu hören sein. Dies ist nur eine Momentaufnahme, denn letztlich stirbt jeder Mensch seinen eigenen Tod. So, wie es eine Selbstverständlichkeit ist, allen Menschen den Eintritt ins Leben zu erleichtern, so haben wir auch die Verpflichtung, sie in der letzten Lebensphase nicht allein zu lassen, ihnen das zu geben, was sie auch im Leben getragen hat: Fürsorge, Linderung, Achtsamkeit und Wahrhaftigkeit.

Reflektieren Sie mit den Tagungsteilnehmenden, den Referentinnen und Referenten Palliative Care, ihre Grenzen und Möglichkeiten. Leisten Sie somit Ihren Beitrag, damit das Thema Sterben etwas von seinen Ängsten verliert.

Kosten: 220 CHF pro Person

Anmeldung

Datum: 03.Apr 2020
Zeit: 9.30 h bis 16.30 h
Ort: Congress Hotel Seepark
Seestrasse 47
3602 Thun
Veranstalter: Verein Thuner Alterstagung
Programm
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23.04.

Es gibt mehrere Wege, ein "erfülltes Leben" zu erlangen. Heitere Gelassenheit und Humor wurden dabei oft als Möglichkeiten des reifen Umgangs mit Widrigkeiten gepriesen. Manche Autoren behaupten zudem, dass es für Humor „Reife“ und „Weisheit“ braucht – Fähigkeiten, die man typischerweise im fortgeschrittenen Lebensalter erlangt. Daher ist es interessant sich anzusehen, wie sich Humor über die Lebenspanne entwickelt und vielleicht auch verändert. Zudem gibt es Sprichwörter wie „Lachen ist gesund“ - doch lassen sich diese Worte auch wissenschaftlich untermauern? Dieser Vortrag hat zum Ziel, in das Gebiet der Humorforschung einzuführen, zu zeigen, wofür Humor gut sein kann und auch mit einigen gängigen Klischees aufzuräumen (z.B. dass aller Humor gut  ist). Nach einer Einbettung des Humors in das Fachwerk der Positiven Psychologie werden Befunde zum Zusammenhang von Humor und Lebenszufriedenheit vorgestellt. Aufgezeigt wird auch, was Humorvolle von weniger Humorvollen unterscheidet, dass Humor trainierbar ist und Humor auch im Alter eine wichtige Ressource sein kann. „Wer lacht, hat noch Kapazitäten“ mag eine Chefweisheit sein, doch unsere Befunde zeigen, „wer lacht, schafft Kapazitäten“. Humor wirkt durch die Förderung von positiven Gefühlen und der Reduktion von negativen Emotionen.

Referentin: Frau Dr. Jennifer Hofmann, Oberassistentin, Psychologisches Institut, Universität Zürich

Datum: 23.Apr 2020
Zeit: 17.30 h bis 20.00 h
Ort: Haus Wäckerling
Tramstrasse 55
8707 Uetikon am See
Veranstalter: Forum angewandte Gerontologie
Programm
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29.04.

Unser Gehirn ist bis kurz vor dem Tod formbar. Das Gehirn passt sich in jeder Minute an die äusseren Bedingungen an, stellt also laufend neue Nervenverbindungen her – wenn es denn dazu ermuntert wird. Wie muss das Gehirn gefordert werden, damit es auch im Alter leistungsfähig ist? Was sind die richtigen Reize? Welchen Stellenwert nehmen kognitive, soziale und körperliche Reize ein?

Referenz: Prof. Dr. Lutz Jäncke

Eintritt: CHF 30.00

 

 

Datum: 29.Apr 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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07.05. 08.05.

Selbstsorge bei Demenz im Horizont von Spiritual Care und Kulturwissenschaft
Alltag - Würde - Spiritualität

Der Kongress stellt die Lebensgestaltung von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt: Wie tragen die Betroffenen um sich selbst und andere Sorge? Rahmengebend ist dabei der akteurs- und alltagszentrierte Ansatz der kulturwissenschaftlichen Altersforschung. Rahmengebend ist weiter das Forschungs- und Praxisfeld der Spiritual Care. Die 22 Referate des Kongresses konzentrieren sich vor diesem Hintergrund auf vier verschiedene Themenbereiche:

1. Perspektivische Rahmungen und Alltagspraktiken

2. Selbstvertretung und Selbsthilfe

3. Die Bedeutung von Sprache, Erzählung und Spiritualität

4. Die Rolle des Umfeldes

In ethisch-kritischer Absicht zielt der Kongress darauf, gesellschaftliche Hindernisse für ein selbstbestimmtes Leben mit Demenz zu erfassen. Ebenso geht es darum, Merkmale einer Kultur der Sorge auszumachen, in der das Selbstsorgehandeln von Menschen mit Demenz (an-)erkannt und – auf nicht-bevormundende Weise – unterstützt wird.

Kostenlose Teilnahme
Die Teilnahme ist für alle interessierten Personen an beiden Tagen kostenlos. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Anmeldung

 

Datum: 07.Mai 2020 bis 08.Mai 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Universität Zürich
Rämistrasse 59
8001 Zürich
Raum: RAA–G–01
Veranstalter: Universität Zürich
Programm
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13.05.

Der biologischen Alternsforschung ist es gelungen, Alterungsprozesse bei unterschiedlichen Tieren zu verlangsamen. Erste Anwendungen beim Menschen stehen bevor. Dies erweckt alte Menscheitsträume vom Jungbrunnen wieder. Neue Altersutopien entstehen. Aber ist ein so verlängertes, altersloses Leben auch erstrebenswert? Was bedeutete es für das Zusammenleben, wenn die Utopie wirklich wird?

Referent: Prof. Dr. Hans-Jörg Ehni

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 13.Mai 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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27.05.

Gesundes Altern ist ein Wunsch aller Menschen und ein weltweit erklärtes Ziel. So planen die Vereinten Nationen den Start eines «Jahrzehnts des gesunden Alterns 2020–2030». Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass psychologische Merkmale wie z.B. Resilienz und Optimismus die stärksten Prädiktoren für das gesunde Altern sind. Was sind aktuelle Befunde zu solchen Merkmalen?

Referenten: Prof. Dr. Ulrike Ehlert & Prof. Dr. Mike Martin

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 27.Mai 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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03.06.

Persönliche Ziele sind über die gesamte Lebensspanne bis ins hohe Alter wichtige Antriebsmotoren und Wegweiser für unser Verhalten. Prozesse der Zielverfolgung und Zielerreichung beeinflussen darüber hinaus massgeblich unser Befinden. Dieser Vortrag beleuchtet, wie man angesichts von altersbezogenen Veränderungen seine Ziele verändert und in einer Weise verfolgt, dass sie das erfolgreiche Altern fördern.

Referentin: Prof. Dr. alexandrra M. Freund

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 03.Jun 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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08.06. 22.03.

Ein 30-tägiger Lehrgang für Mitarbeitende aus Betreuung und Pflege
8. Juni 2020 bis 22. März 2022

Die Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz ist in den letzten zwei Jahrzehnten stark professionalisiert worden. Viele anerkannte Institutionen bieten Aus- und Weiterbildungen an für Fachpersonen. In der Langzeitpflege hat jedoch über die Hälfte der Mitarbeitenden keine Fachausbildung.

Diese Mitarbeitenden, die ihre Aufgabe mit viel Engagement und Herz ausführen, unterstützen wir mit unserem Angebot. Im Lehrgang vernetzen wir praktische Erfahrungen mit Hintergrundwissen und bewährten Betreuungsstrategien. So können die Teilnehmenden des Lehrgangs Menschen mit Demenz mit noch mehr Freude und Sicherheit im Alltag begleiten.

mehr zum Lehrgang

Umfangreiche Informationen finden Sie hier

zur Anmeldung

Datum: 08.Jun 2020 bis 22.Mär 2022
Zeit: ganztägig
Ort: Bildungsräume Sonnweid
Wetzikon ZH
Veranstalter: Sonnweid der Campus
Sonnweid der Campus
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09.06.

Guter Schlaf ist wohltuend. Er hält uns nicht nur gesund – er ist lebenswichtig. Aber nicht allen Menschen gelingt es, stressfrei durch die stets wiederkehrende Ruhephase zu kommen. Und so kann diese wichtige Zeit, in der sich Körper und Geist regenerieren, nicht richtig genutzt werden, um gestärkt in den Alltag zu starten und den täglichen Anforderungen zu trotzen.

Die Bedeutung des Schlafes wird vor allem in der Pflege und Betreuung deutlich. Als wichtige Ressource ermöglicht er Körper und Geist, sich von Krankheit und Operationen zu erholen. Er teilt 24 Stunden in Tag und Nacht und strukturiert damit den Alltag zuhause, im Heim oder im Spital. Pflegende unterstützen alte, kranke und pflegebedürftige Menschen dabei, ausreichend und erholsam zu schlafen. Und stossen dabei häufig an ihre Grenzen.

Was also tun, wenn der Sandmann den Schlaf partout nicht bringt? Wie kann Schlaf gefördert und Schlaflosigkeit gelindert werden? Wie können Menschen mit Demenz in ihrem veränderten Schlafbedürfnis unterstützt und begleitet werden? Wie wirken Schlafmittel und welche Pflegemassnahmen sind tatsächlich schlaffördernd? Und nicht zuletzt: Was können Arbeitgebende tun, damit Mitarbeitende ausgeschlafen und leistungsfähig ihren täglichen Aufgaben nachgehen können?

Kosten: für Frühbucher/innen bis 28. Februar 2020 CHF 320.00, für alle anderen CHF 380.00 (inkl. Pausenverpflegung und Mittagslunch)

Anmeldung

 

Datum: 09.Jun 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Kultur & Kongresshaus Aarau
Schlossplatz 9
5000 Aarau
Veranstalter: Careum Weiterbildung
Programm
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10.06.

Die meisten Menschen wollen gesund alt werden. Ein gesunder Lebensstil, z.B. Bewegung und gesunde Ernährung, ist dafür unerlässlich. Bei der Lebensstiländerung wird vor allem die Selbstregulation in den Vordergrund gestellt. Was aber spielt unser soziales Umfeld, insbesondere der Lebenspartner für eine Rolle? Dazu werden neueste Ergebnisse vorgestellt und Chancen und Risiken diskutiert.

Referentin: Prof. Dr. Urte Scholz

Eintritt: CHF 30.00

Datum: 10.Jun 2020
Zeit: 19.30 h bis 20.45 h
Ort: Universität Zürich-Zentrum
(Hörsaalangabe beim Haupteingang)
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Veranstalter: Volkshochschule Zürich
Programm
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02.09. 03.09.

Demographische Entwicklungen, neue Krankheitsbilder oder der ungleiche Zugang zu Ressourcen sind Schlüsselfaktoren, wenn es um die Förderung der Gesundheit der  Bevölkerung und die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen geht. Unser Gesundheitssystem muss sich neuen Herausforderungen stetig anpassen. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: Wie muss das Gesundheitssystem ausgestaltet werden, um den künftigen Generationen gute medizinische Vorsorge und bezahlbare Leistungen bieten zu können? Wie kann das Wohlbefinden des Einzelnen verbessert werden? Wie kann ein gemeinsames Verständnis für Herausforderungen im Gesundheitswesen geschaffen werden?

Wir benötigen mehr Wissen und wissenschaftliche Evidenz darüber, wie Prozesse zu gestalten sind, damit das Gesundheitssystem im kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis neuen Gegebenheiten angepasst werden kann. Gerade im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel können dadurch gemeinsame Lösungsansätze zur Unterstützung älterer Menschen entwickelt, eine umfassende Versorgung chronisch Kranker gewährleistet oder den steigenden Gesundheitskosten durch bessere Versorgungsmodelle begegnet werden.

Mit dem Ziel, die öffentliche Gesundheit in der Schweiz zu stärken, wird sich die Swiss Public Health Conference 2020 mit Fragen rund um den Wissenstransfer zwischen Forschung, Politik und Praxis beschäftigen. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden diskutieren, wie evidenzbasierte Lösungen systematisch und bestmöglich ins Gesundheitssystem integriert werden können. Darüber hinaus wird anhand verschiedener nationaler und internationaler Projekte aufgezeigt, welche Fragen noch zu klären sind, wie die Resultate aus der Forschung in der Praxis umgesetzt werden können und wie Lücken innerhalb des Schweizer Gesundheitssystems angegangen werden können.

Im Sinne eines lernenden Gesundheitssystems bringt die Swiss Public Health Conference 2020 als wichtige Schnittstelle in der Schweiz Akteure aus Politik, Praxis und Forschung zusammen. Gemeinsam soll ein Verständnis für die aktuellen Bedürfnisse und zukünftigen Herausforderungen im Schweizer Gesundheitssystem geschaffen und entsprechende Prozesse definiert werden.

Anmeldung

 

Datum: 02.Sep 2020 bis 03.Sep 2020
Zeit: ganztägig
Ort: Universität Luzern
Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin
Frohburgstrasse 3
6002 Luzern
Veranstalter: Public Health Schweiz
Programm
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